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Wer darf kandidieren?

Kandidatenlisten

Die Kandidaten werden je nach Organ auf getrennten Listen vorgeschlagen:
 

  • drei Listen für den Ausschuss für Gefahrenverhütung und Schutz am Arbeitsplatz:
    • die Arbeiter;
    • die Angestellten;
    • die jugendlichen Arbeitnehmer: Sofern das Unternehmen am Tag der Wahlen mindestens 25 Arbeitnehmer beschäftigt, die zu diesem Zeitpunkt jünger als 25 Jahre alt sind;
     
  • vier Listen für die Betriebsräte:
    • die Arbeiter;
    • die Angestellten;
    • die jugendlichen Arbeitnehmer: Sofern das Unternehmen am Tag der Wahlen mindestens 25 Arbeitnehmer beschäftigt, die zu diesem Zeitpunkt jünger als 25 Jahre alt sind;
    • die Führungskräfte: Sofern das Unternehmen mindestens 15 leitende Angestellte beschäftigt.
     

Wer hat das Recht die Kandidatenlisten einzureichen?

Die Liste der Arbeiter, Angestellten und jugendlichen Arbeitnehmer kann nur durch berufsübergreifende als repräsentativ anerkannten Gewerkschaftsorganisationen vorgeschlagen werden: die liberale Gewerkschaft (CGSLB/AZLGB), die christliche Gewerkschaft (CSC) und die sozialistische Gewerkschaft (FGTB).
Die Liste der Führungskräfte kann durch dieselben berufsübergreifenden als repräsentativ anerkannten Gewerkschaftsorganisationen vorgeschlagen werden, d.h. die CGSLB/AZLGB, CSC und FGTB sowie durch:
 

  • Die Führungskräftegewerkschaft CNC-NCK: repräsentative Organisation der Führungskräfte;
  • Die Führungskräfte des Unternehmens (betriebsinterne Listen): mindestens 10% der Führungskräfte des Unternehmens sollte die Liste unterstützen.

Die Adressen dieser Organisationen sind:
FGTB: rue Haute 42, 1000 Brüssel
CGSLB/AZLGB: Koning Albertlaan 95, 9000 Gent
CSC: Dienst Unternehmen, Postfach 10, 1000 Brüssel
CNC : avenue Lambermont 171, Postfach 4, 1030 Brüssel
Die repräsentativen Arbeitnehmerorganisationen müssen nach Möglichkeit dafür sorgen, dass auf ihrer beziehungsweise auf ihren Kandidatenlisten Arbeitnehmer der verschiedenen Abteilungen des Unternehmens vertreten sind und dass auf ihrer beziehungsweise auf ihren Kandidatenlisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Bedeutung in jeder Kategorie von Arbeitnehmern, für die Kandidatenlisten eingereicht werden, vertreten sind.
Beispielsweise sollte auf jeder Kandidatenliste, die für die verschiedenen Arbeitnehmerkategorien eingereicht wird, die Zahl der Frauen und Männer im Verhältnis zu der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in der betreffenden technischen Betriebseinheit stehen.
Gleichsam müssen sie versuchen, auf den Kandidatenlisten eine verhältnismäßige Vertretung der im Unternehmen beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer zu erreichen.
 

Wer darf kandidieren?

Zugehörigkeit zum Unternehmen
Die Arbeitnehmer, die durch einen Arbeits- oder Lehrvertrag gebunden sind und gleichgestellte Arbeitnehmer (Forscher, die vom Fonds national de la Recherche Scientifique eingestellt worden sind, und Personen, die von den zuständigen Einrichtungen der Gemeinschaften für eine Berufsausbildung im Unternehmen untergebracht sind).

Zugehörigkeit zu der Arbeitnehmerkategorie, für die der Kandidat kandidieren möchte (Arbeiter, Angestellte, Führungskräfte und jugendliche Arbeitnehmer)
Die kandidierenden jugendlichen Arbeitnehmer müssen am Tag der Wahl jünger sein als 25 Jahre.

Dienstalter
Am Wahltag muss der Arbeitnehmer mindestens sechs Monate ununterbrochen bei dem Arbeitgeber gearbeitet haben (oder eine unterbrochene Betriebszugehörigkeit von insgesamt neun Monaten im Jahr 2015 vorweisen).

Staatsangehörigkeit
Es gibt keine Staatsangehörigkeitsbedingung. Alle Arbeitnehmer, egal welcher Staatsangehörigkeit die ordnungsgemäß in Belgien beschäftigt sind, können als Kandidaten vorgeschlagen werden.

Alter
Kandidaten der jugendlichen Arbeitnehmer müssen am Wahltag 16 Jahre alt sein, aber dürfen das Alter von 25 Jahren noch nicht erreicht haben.
Die anderen Vertreter müssen am Tag der Wahlen mindestens 18 Jahre alt sein, aber dürfen das Alter von 65 Jahren noch nicht erreicht haben.

Ausschluss von der Teilnahme
Personen, die während des Wahlverfahrens zum Führungspersonal zählen, können nicht kandidieren.
Der Gefahrenverhütungsberater und die Vertrauensperson dürfen im Sinne des Gesetzes über das Wohlbefinden bei der Arbeit auch nicht Teil der Arbeitgebervertretung oder der Arbeitnehmervertretung sein.
 

 

 

 

 

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